Eisgekühltes Bommel-Luder

Das Problem an kurzen Wintern? Man schafft es kaum, alles winterlichen Abenteuer zu berichten, solange die Außentemperatur noch um die null Grad liegt. Dann halt später! Nun ist es Mitte April und der Winter liegt schon lange zurück, aber das macht nichts. Sogar überhaupt nichts. Wahrscheinlich gibt es niemanden, der sich so sehr darüber freut wie ich. Nur schade: Die bommelige Bommelmütze mit Wellenmuster, die ich damals noch mit Blick auf einen verschneiten Balkon gestrickt hatte, hat nicht die Anerkennung erfahren, die sie verdient hätte. Das holen wir jetzt nach, dafür mit besonders hässlichem Bild. Voilà!

bommelmuetze

Dank Ana Kraft wurde also meine Mützenerfahrung doch noch gekrönt von einem Erfolgserlebnis. Eine tolle Strickanleitung für ungeduldige Anfänger, die schnell ein schönes Ergebnis haben wollen. Dicke Wolle, dicke Nadeln, wenige Maschen und ein Muster, das viel schwieriger aussieht als es ist. Da es jetzt schon wieder so lange zurückliegt, dass diese Mütze entstanden ist, ist es wahrscheinlich besser, wenn Ana Kraft selbst erzählt: Ein Strick-Akt in zwei Aufzügen.

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Auf kleinstem Fuß

babyschuh-von-vorneAls ich von einer Freundin erfahren habe, dass sie im Sommer Mama wird, tat sich ein ganz neues Betätigungsfeld für meine Strickbemühungen auf: Strampler, Mützchen, Lätzchen, Schühchen, Kuscheltierchen, und noch vieles mehr für’s Kind und für die Mama. Ich dachte, ich fange mal unten an: Schuhe für die Kleinsten. Nachdem ich mir an dieser Strickanleitung die Zähne ausgebissen habe (wo zur Hölle nehme ich die linken Maschen beim Abnehmen her?!), habe ich mir eine leichtere gesucht – und die klappte super! Anderthalb Stunden später war das erste Schühchen mit Bändchen fertig: Das perfekte Projekt für einen mittelaufmerksamen Fernsehabend.

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Du alte Lampe!

Im Januar waren wir in Wien im Hotel 25hours untergebracht. Leider nur eine Nacht, aber für eine kurze Inspiration hat es gereicht. Unser Zimmer, sehr stylish eingerichtet, verfügte neben Gucklöchern ins Badezimmer außerdem über eine wunderbare gestrickte Hängelampe. Noch schöner als der Lampenschirm selbst waren eigentlich die Schatten, die durch die Maschen an die Wand geworfen wurden. In meinem Kinderzimmer habe ich früher gerne die Astlöcher in der vertäfelten Decke studiert. Das hier war ähnlich.

lampe-wien

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iSchön!

Nachdem ich seit den Socken noch kein Teil fabriziert hatte, das man tatsächlich auch verwenden würde können, entschloss ich mich für ein kleineres Projekt, an dessen Ende ein alltagstaugliches Accessoire stehen sollte. Eine Handyhülle. Einerseits wollte ich das Thema Intarsienstricken (so heißt es nämlich in schlau, wenn man andersfarbige Motive in eine Fläche einstricken will) nach meinem, sagen wir mal, holprigen Versuch noch einmal aufnehmen. zaehlraster-applelogoUnd zweitens hatte ich ein Strickmuster für das Apple-Logo gefunden, das mir machbar und schick erschien.

Leider hatte ich nur kein Strickmuster für eine iPhone-Hülle gefunden – also versuchte ich es auf eigene Faust. Erst die Maschenprobe, dann am lebenden Objekt. Der erste Versuch war, oh Wunder, deutlich zu groß. Der zweite Versuch passte dann – ein bisschen auf Spannung, damit das Handy am Ende nicht direkt wieder herausfällt. So weit, so gut.

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Bündchen italienische Art

Mein Raglan-von-oben-Projekt näherte sich dem Ende des Hauptteils. Und was ein richtiger Pullover ist, das hat auch vernünftige Bündchen untenrum. Meine Maschenzahl war zu klein, als das ich den Pullover jemals werde anziehen können, aber sie ließ sich gut durch 3 teilen. Deshalb habe ich entschieden, dass ich das Bündchen mit 3 rechten und 3 linken Maschen stricken würde. Das funktionierte hervorragend, keine besonderen Vorkommnisse. Am Ende kettete ich alle Maschen ab und zog den Pullover zum ersten Mal (noch ohne Ärmel) über.

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Aufgrund meiner Schwierigkeiten zu Beginn des Projekts und vielleicht auch etwas zu ehrgeiziger Messungen bezüglich des Körperumfangs, werde ich also wie gesagt, diesen Pullover niemals anziehen können. Das ist aber nicht schlimm. Schlimm war, dass auch niemand anderes diesen Pullover würde tragen können, denn die Maschen waren so fest abgekettet, dass sich das Bündchen überhaupt nicht dehnen ließ und sich schmerzhaft und tief in die Mitte meines Oberkörpers schnitt. Aus einem mir unerfindlichen Grund denke ich seither an Daffyd Thomas, the only gay in the village.

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