Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Strickschrift falsch gelesen

Da hatte ich mir was vorgenommen. Zum ersten Mal wollte ich anhand einer richtigen Strickschrift stricken. Einen bezogenen Bilderrahmen. Ich hatte gedacht, ein Bilderrahmen kann ja nicht so schwer sein. Sieht hübsch aus, aber die Reihen sind nicht so lang wie bei einem Pullover zum Beispiel. Also Bilderrahmen. Die Anleitung hatte ich über die bewährte Google-Suche gefunden und zwar bei zuhausewohnen.de, und die hatte mich darauf vorbereitet, dass ich sowohl Zöpfe als auch Noppen stricken müssen würde. Zöpfe hatte ich schon mal geübt, aber Noppen waren mir neu. Zum Glück hatte die Anleitung auch daran gedacht und das Vorgehen erklärt: Aus einer Masche fünf Maschen stricken. Klingt komisch, geht aber zum Beispiel so: Eine Masche stricken, die Masche auf der linken Nadel lassen, einen Umschlag, eine Masche durch die gleiche Masche stricken, einen Umschlag, noch eine Masche durch die gleiche Masche stricken – sind genau fünf Maschen. Das Strickstück drehen, die fünf Maschen rechts stricken, das Strickstück noch einmal drehen, die fünf Maschen links stricken und vier Maschen über die erste ziehen. Es entsteht: ein dicker Böppel, unsere Noppe. Es bleibt: eine Masche. Perfekt.

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