Der Schweinehund macht keine Sommerpause

SchweinehundWas wäre eine Sommerpause, wenn man nicht mal so richtig Pause machen würde. Diese Hitze, dieser Staub, dieser Urlaub – alles schrecklich anstrengend. Da bleibt sogar nicht einmal mehr Kraft, die Stricknadeln zu halten. Mal im Ernst: Kaum hatte das Thermometer die 20-Grad-Marke geknackt, sind mir die Nadeln aus der Hand gefallen als seien sie elektrisch geladen. Kein Wunder: Die Wolle klebt an den Händen, die körperliche Betätigung überfordert den ohnehin von der Hitze beanspruchten Körper, die Sonne blendet, so dass man die Anleitung nur mit Sonnenbrille lesen kann. Keine idealen Voraussetzungen. Und dann fällt einem auch noch das halbfertige Strickteil in den Pool.

Der Sommer. Eigentlich die beste Zeit des Jahres, um die Vorräte an Strickkleidung für den Winter aufzufüllen. Dachte ich im Frühling noch. Und dann kam er und mit ihm der Schweinehund. Inmitten meiner akuten Stricklethargie habe ich dann aber doch noch mit letzter Energie meine rudimentär entwickelte Vorliebe für empirische Erhebungen wiederentdeckt – und habe mein Dilemma zu einer Umfrage gemacht. Die Gruppe der Befragten wurden mit folgendem Szenario konfrontiert:

Ich stelle fest: Es ist Sommer und ich stricke deutlich weniger als im Winter. Dabei könnte man gut auch draußen sitzen und dort stricken… aber ich tu es nicht und rätsle warum. Wie ist das bei euch? Strickt ihr im Sommer weniger als im Winter? Wenn ja, was ist der Grund?

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