Oh, es ist ein … Kopfsack.

Wolle gekauft, Mütze aus meinem Strickbuch ausgesucht, losgestrickt. 72 Maschen auf der Rundnadel, Stärke 7. Und das lief richtig gut, die rechten Maschen flutschten nur so von der Nadel, sogar der Farbwechsel hat geklappt. Der Rollrand unten rollte sich als wäre er nur dafür gemacht worden – naja, war er ja auch.

mütze-zwischendurch-anprobiert

Immer mal wieder anprobiert und gedacht, na gut, ein bisschen groß, aber das gibt sich schon, wenn sie dann fertig ist, die erste Mütze deines Lebens. Gestrickt, probiert, gedacht, gestrickt, probiert, gedacht. Und dann die Maschenabnahmen nach oben hin… ein Traum. Als hätte ich in meinem Leben nichts anderes getan. Ein Rausch.

Und plötzlich war meine erste Mütze fertig.

Aufgesetzt, voller Vorfreude, endlich ein selbstgestricktes Teil tragen zu können. Und dann? Passierte DAS.

muetze-verkackt

Lasst uns nicht länger darüber reden. Dieses noch schmeichelhafte Foto zeigt das Ausmaß des Dramas. Das war die Sekunde, in der die Mütze mit Rollrand und Farbwechsel ein Strickkörbchen wurde. Groß genug, dass mehrere Wollknäuel, Nadeln, Scheren, Maßband darin Platz fanden. Etwas konturlos, die Strickkorbmütze, aber gut ausgestopft mit Utensilien entfaltet sie einen besonderen Charme.

Mein Learning diesmal: Probieren geht über studieren. Und: Wenn die Mütze schon beim Stricken zu groß ist, wird sie wohl kaum am Ende passen. Eure Liesl

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